Die Kraft des Atmens


10 Sep
10Sep

Die Kraft des Atmens - Entspannend, heilsam, antidepressiv: Medizin und Psychologie entdecken die Atemtherapie neu

Solange wir leben, ist sie da: unsere Atmung. Meist tun wir es unbewusst, doch gleichzeitig ist das Atmen die einzige vegetative Funktion, die wir gezielt steuern können und die so Körper und Geist verbindet. In vielen Meditationspraktiken spielt die Arbeit mit dem Atem seit jeher eine zentrale Rolle. Und auch in Therapien wird Atemarbeit mehr und mehr angewendet: bei Depressionen und Angststörungen, bei Asthma und Rückenbeschwerden. Wer in seinem Alltag das Atmen bewusst einsetzt, kann Stress abbauen und seine Konzentration schärfen.

Tiefes Atmen gehört zu den besten Möglichkeiten, um einen gestressten Körper wieder zu beruhigen. Durch die tiefe Atmung gelangt mehr Sauerstoff in den Körper, wodurch Anspannungen gelöst und Emotionen besser kontrolliert werden können. Auch mit Angst und Panikattacken kann dadurch besser umgegangen und eine innere Ruhe aufgebaut werden.

Die Atmung beeinflusst auch das Nervensystem. Sie stimuliert das parasympathische Nervensystem, was den Körper entspannt und für eine innere Ausgeglichenheit sorgt.

… und nun zu einer Atemübung:

Tipp 1: Zählen sie beim Einatmen bis vier und beim Ausatmen bis sechs. Zum einen findet Entspannung beim Ausatmen statt, also hilft es dieses zu verlängern. Zum anderen trägt das innere Zählen dazu bei, mental abzuschalten und Stress zu lösen.

Tipp 2: Legen Sie die Hände auf den Bauch und atmen Sie in dem Bauch hinein. Fühlen Sie den Atem unter die Bauchdecke strömen. Durch das Auflegen der Hände fokussieren Sie sich mehr auf sich und lenken sich von anderen Gedanken ab.

Tipp 3: Atmen Sie bewusst durch die Nase. Nasenatmung entspannt, im Gegensatz zur Mundatmung. Durch die Konzentration auf die Nase stellt sich ein entspanntes und erfrischendes Gefühl ein.

Und abschließend ein ganz allgemeiner Rat: Vergessen Sie die Pausen nicht. Vor allem unter Stress sehnt sich der Körper nach Entspannung. Setzen Sie also bewusst Pausen, in denen Sie auf Ihre Atmung achten und gönnen Sie sich einen Augenblick Ruhe.

13Oct
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